☉ Sonne · Rechner
Sonnenaufgang & Sonnenuntergang
Wann geht heute die Sonne auf und unter? Berechne Sonnenauf- und -untergang, Tageslänge und die goldene Stunde für deinen Ort.
🔒 Die Berechnung läuft in deinem Browser. Standortfreigabe ist optional; nichts wird gespeichert.
Hinweis: Die Zeiten werden aus deiner geografischen Position und dem Sonnenstand (astronomische Formel nach Meeus) berechnet und gelten für Standardhöhe auf Meereshöhe. Abweichungen von wenigen Minuten durch Höhenlage und Atmosphäre sind möglich.
Wie werden Sonnenauf- und -untergang berechnet?
Die Zeiten hängen von deiner geografischen Position ab — also von Breiten- und Längengrad — sowie vom Datum. Aus der Position der Erde auf ihrer Bahn um die Sonne und der Neigung der Erdachse lässt sich für jeden Ort und Tag genau bestimmen, wann die Sonne den Horizont überquert.
Die Berechnung folgt etablierten astronomischen Formeln, wie sie etwa Jean Meeus in seinem Standardwerk zur Astronomie beschreibt. Berücksichtigt werden dabei unter anderem der Sonnenstand und die Lichtbrechung in der Atmosphäre, die die Sonne knapp über dem Horizont etwas früher sichtbar macht, als sie geometrisch steht. Das sind berechnete Fakten, keine Schätzungen.
Was ist die goldene Stunde?
Als goldene Stunde bezeichnet man die Zeit kurz nach Sonnenaufgang und kurz vor Sonnenuntergang, in der die Sonne tief steht. Das Licht ist dann weich, warm und goldgelb, weil es einen langen Weg durch die Atmosphäre nimmt und der blaue Anteil stärker gestreut wird.
Fotografinnen und Fotografen lieben diese Phase wegen der langen, weichen Schatten und des stimmungsvollen Lichts. Wie lange sie genau dauert, hängt von Jahreszeit und Breitengrad ab — am Äquator ist sie kürzer, in hohen Breiten im Sommer deutlich länger.
Was ist die blaue Stunde?
Die blaue Stunde folgt nach Sonnenuntergang (oder geht dem Sonnenaufgang voraus), wenn die Sonne bereits unter dem Horizont steht, der Himmel aber noch ein tiefes, sattes Blau zeigt. Dieses Licht entsteht, weil die obere Atmosphäre noch beleuchtet wird, während die direkte Sonne fehlt.
Sie ist die Phase der Dämmerung mit besonders intensiven Blautönen und eignet sich gut für Stadt- und Architekturaufnahmen, wenn künstliches Licht und Tageshimmel sich die Waage halten.
Wie ändert sich die Tageslänge übers Jahr?
Weil die Erdachse um rund 23,4 Grad geneigt ist, ändert sich im Lauf des Jahres, wie hoch die Sonne steht und wie lange sie über dem Horizont bleibt. Zur Sommersonnenwende um den 21. Juni ist der Tag auf der Nordhalbkugel am längsten, zur Wintersonnenwende um den 21. Dezember am kürzesten.
An den beiden Tagundnachtgleichen im März und September sind Tag und Nacht fast gleich lang. Je weiter du nach Norden kommst, desto größer wird der Unterschied zwischen Sommer und Winter — jenseits des Polarkreises bis hin zu Mitternachtssonne und Polarnacht.
Häufige Fragen
Woher kommen die Zeiten?
Die Zeiten werden aus deiner geografischen Position und dem Sonnenstand (astronomische Formel nach Meeus) berechnet — direkt im Browser.
Was ist die goldene Stunde?
Die Stunde nach Sonnenaufgang und vor Sonnenuntergang mit besonders warmem, weichem Licht — beliebt bei Fotograf:innen.
Brauche ich Standortfreigabe?
Optional. Du kannst deinen Ort eingeben oder die Standortfreigabe nutzen; nichts wird gespeichert.
Warum stimmen die Zeiten minimal mit anderen Quellen nicht überein?
Kleine Abweichungen von ein, zwei Minuten entstehen durch unterschiedliche Annahmen, etwa zum Horizont, zur Höhe über dem Meeresspiegel oder zur atmosphärischen Lichtbrechung. Die Berechnung folgt etablierten astronomischen Formeln und ist für den Alltag genau genug.
Wann ist die goldene Stunde?
Kurz nach Sonnenaufgang und kurz vor Sonnenuntergang, wenn die Sonne tief steht und das Licht warm und goldgelb wirkt. Die genaue Dauer hängt von Jahreszeit und Breitengrad ab.
Was ist der Unterschied zwischen goldener und blauer Stunde?
Die goldene Stunde liegt bei tief stehender Sonne über dem Horizont und bringt warmes Licht. Die blaue Stunde folgt danach, wenn die Sonne schon unter dem Horizont steht und der Himmel tiefblau leuchtet.
Warum ist der längste Tag immer um den 21. Juni?
Weil dann die Sommersonnenwende ist: Die zur Sonne geneigte Nordhalbkugel erhält das meiste Tageslicht. Um den 21. Dezember ist es umgekehrt — die Wintersonnenwende mit dem kürzesten Tag.