Chinesische Sternzeichen
Während bei uns der Geburtsmonat zählt, bestimmt im chinesischen Tierkreis dein Geburtsjahr dein Zeichen. Zwölf Tiere lösen sich in einem ewigen Kreislauf ab – jedes mit seinem eigenen Charakter und Glück.
Was sind chinesische Sternzeichen?
Der chinesische Tierkreis (auch Shengxiao) ordnet jedem Jahr eines von zwölf Tieren zu, die sich in einem ewigen Zwölfjahres-Rhythmus abwechseln: Ratte, Büffel, Tiger, Hase, Drache, Schlange, Pferd, Ziege, Affe, Hahn, Hund und Schwein. Anders als in der westlichen Astrologie, wo der Geburtsmonat über das Sternzeichen entscheidet, zählt im chinesischen System dein Geburtsjahr. Jedem Tier werden feste Charakterzüge zugeschrieben, die das Jahr und die in ihm geborenen Menschen prägen sollen.
Der Tierkreis ist tief in der chinesischen Kultur verankert und spielt bis heute eine Rolle bei der Persönlichkeitsdeutung, der Partnerwahl und der Wahl günstiger Zeitpunkte. Erweitert wird das System durch die fünf Elemente und das Prinzip von Yin und Yang – erst aus deren Zusammenspiel ergibt sich die vollständige Konstellation eines Geburtsjahres.
Dein Geburtsjahr zählt
Nicht der Tag, sondern das Jahr deiner Geburt entscheidet, welches der zwölf Tiere dich begleitet.
Zwölf Tiere, zwölf Jahre
Ratte, Büffel, Tiger und neun weitere folgen aufeinander. Nach zwölf Jahren beginnt der Kreis von vorn.
Fünf Elemente prägen
Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser wechseln sich ab und färben jedes Tier über einen 60-Jahre-Zyklus.
Welches Tier bin ich?
Gib dein Geburtsdatum (genau) oder nur dein Geburtsjahr ein – dein Tier und das Element erscheinen sofort.
Jedes Tier steht für ein Bündel an Eigenschaften. Hier ein paar der Jahre, in denen es regiert – und wofür es bekannt ist.
Wu Xing – die fünf Wandlungsphasen. Sie verfeinern jedes Tierzeichen und verleihen ihm in jedem Zyklus eine andere Färbung.
| Tier | Geburtsjahre (Auswahl) | Element | Eigenschaften |
|---|---|---|---|
| 鼠 Ratte | 2008 · 2020 · 2032 | Wasser | Wendig, Charmant, Clever |
| 牛 Büffel | 2009 · 2021 · 2033 | Erde | Fleißig, Verlässlich, Beharrlich |
| 虎 Tiger | 2010 · 2022 · 2034 | Holz | Mutig, Leidenschaftlich, Rebellisch |
| 兔 Hase | 2011 · 2023 · 2035 | Holz | Sanft, Elegant, Vorsichtig |
| 龙 Drache | 2012 · 2024 · 2036 | Erde | Stark, Visionär, Stolz |
| 蛇 Schlange | 2013 · 2025 · 2037 | Feuer | Weise, Intuitiv, Geheimnisvoll |
| 马 Pferd | 2014 · 2026 · 2038 | Feuer | Frei, Energisch, Gesellig |
| 羊 Ziege | 2015 · 2027 · 2039 | Erde | Kreativ, Sanftmütig, Fürsorglich |
| 猴 Affe | 2016 · 2028 · 2040 | Metall | Witzig, Erfinderisch, Neugierig |
| 鸡 Hahn | 2017 · 2029 · 2041 | Metall | Ehrlich, Pünktlich, Selbstbewusst |
| 狗 Hund | 2018 · 2030 · 2042 | Erde | Loyal, Aufrichtig, Beschützend |
| 猪 Schwein | 2019 · 2031 · 2043 | Wasser | Großzügig, Genussvoll, Gutmütig |
Dein Geburtsjahr und das chinesische Neujahr
Jedes Tier kehrt alle zwölf Jahre wieder, sodass mehrere Jahrgänge dasselbe Zeichen teilen – ein im Jahr 2000 geborener Mensch ist ebenso ein Drache wie jemand aus 1988 oder 2012. Eine wichtige Besonderheit ist die Jahresgrenze: Das chinesische Jahr beginnt nicht am 1. Januar, sondern mit dem chinesischen Neujahrsfest, das je nach Jahr zwischen Ende Januar und Mitte Februar liegt. Wer in diesen ersten Wochen des Kalenderjahres geboren ist, gehört traditionell noch zum Tier des Vorjahres. Für eine sichere Zuordnung gibst du deshalb am besten dein volles Geburtsdatum statt nur das Jahr an.
Die fünf Elemente und der 60-Jahre-Zyklus
Über das Tier hinaus wird jedes Jahr von einem der fünf Elemente – Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser – gefärbt. Während die zwölf Tiere im Zwölfjahres-Rhythmus wechseln, folgt die Abfolge der Elemente einem eigenen Takt, sodass sich Tier und Element erst nach 60 Jahren exakt wiederholen. So entstehen Kombinationen wie „Metall-Ratte" oder „Feuer-Pferd", die als feinere Charakterisierung gelten: Das Element verleiht dem Grundwesen des Tieres eine zusätzliche Tönung – Holz steht für Wachstum, Feuer für Leidenschaft, Erde für Beständigkeit, Metall für Klarheit und Wasser für Tiefe. Zusätzlich trägt jedes Tier eine feste Element-Grundtendenz, die in der Tabelle oben verzeichnet ist.
Yin und Yang der Tierzeichen
Jedes Tierzeichen ist außerdem entweder Yin oder Yang zugeordnet – den beiden komplementären Grundkräften der chinesischen Philosophie. Ratte, Tiger, Drache, Pferd, Affe und Hund gelten als Yang (aktiv, nach außen gerichtet, dynamisch), Büffel, Hase, Schlange, Ziege, Hahn und Schwein als Yin (ruhig, nach innen gerichtet, bewahrend). Yin und Yang stehen nicht für „gut" oder „schlecht", sondern beschreiben zwei Pole, die einander ergänzen und ins Gleichgewicht bringen.
Welche Tierzeichen passen zusammen?
Für die Partnerschaft gilt traditionell: Besonders harmonisch sind Tiere, die im Kreis vier Positionen auseinanderliegen und sich zu „Dreiergruppen" zusammenfinden – etwa Ratte, Drache und Affe oder Büffel, Schlange und Hahn. Als schwieriger gelten dagegen Tiere, die sich im Kreis direkt gegenüberstehen (sechs Positionen Abstand), etwa Ratte und Pferd. Wie in der westlichen Astrologie ist auch das nur eine Orientierung: Ob zwei Menschen wirklich harmonieren, hängt von weit mehr ab als vom Geburtsjahr.
Westliche und chinesische Astrologie im Vergleich
Beide Systeme verfolgen ein ähnliches Ziel – Charakter und Lebensthemen zu deuten –, gehen aber unterschiedlich vor. Die westliche Astrologie stützt sich auf den Stand der Sonne im Geburtsmonat und ergänzt ihn um Aszendent, Mond und Planeten. Der chinesische Tierkreis richtet sich nach dem Geburtsjahr und verbindet Tier, Element sowie Yin und Yang. Viele Menschen nutzen beide parallel, weil sie verschiedene Blickwinkel eröffnen. Dein westliches Zeichen findest du auf der Seite Die 12 Sternzeichen, und wie du auf andere wirkst, zeigt dir der Aszendent.
Die chinesischen Tierkreiszeichen sind in der chinesischen Kultur weit verbreitet und haben Einfluss auf viele Aspekte des täglichen Lebens, einschließlich Partnerschaften, Karriere und persönlicher Entwicklung.
Die Tierkreiszeichen werden auch mit den fünf Elementen Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser kombiniert, um weitere Persönlichkeitsmerkmale und Charaktereigenschaften zu definieren.
Viele Menschen glauben, dass ihr chinesisches Tierkreiszeichen ihnen Einsicht in ihre Talente, Beziehungen und ihr Schicksal geben kann. Während die chinesische Astrologie nicht wissenschaftlich ist, gibt sie den Menschen dennoch eine interessante Möglichkeit, sich selbst und andere besser zu verstehen.
Welches chinesische Sternzeichen bin ich?
Im chinesischen Tierkreis bestimmt dein Geburtsjahr dein Zeichen – eines von zwölf Tieren, die sich im Zwölfjahres-Rhythmus abwechseln. Gib dein Geburtsjahr (oder besser dein genaues Geburtsdatum) in den Tierkreis-Rechner ein, dann erfährst du dein Tier und das Element des Jahres.
Wie berechnet sich das chinesische Tierkreiszeichen?
Maßgeblich ist das Jahr deiner Geburt nach dem chinesischen Mondkalender. Da sich die zwölf Tiere jährlich abwechseln, lässt sich dein Zeichen aus dem Geburtsjahr ableiten – wichtig ist nur die Jahresgrenze zum chinesischen Neujahr (siehe unten).
Was bedeutet mein Element?
Zusätzlich zum Tier prägt eines der fünf Elemente (Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser) dein Geburtsjahr. Erst Tier und Element zusammen ergeben deine genaue Konstellation – z. B. „Feuer-Pferd". Über den großen 60-Jahre-Zyklus trägt jedes Tier nacheinander jedes Element.
Welche chinesischen Tierzeichen passen zusammen?
Traditionell gelten Tiere als harmonisch, die im Tierkreis im Viererabstand stehen (z. B. Ratte–Drache–Affe). Als schwieriger gelten gegenüberliegende Tiere. Wie in der westlichen Astrologie ist das eine Orientierung – das Miteinander hängt von mehr ab als nur vom Tierzeichen.
Warum zählt das Geburtsjahr und nicht der Monat?
Während die westliche Astrologie den Sonnenstand im Geburtsmonat nutzt, ordnet der chinesische Tierkreis jedem ganzen Jahr ein Tier zu. Dein Geburtsmonat spielt für das Haupt-Tierzeichen daher keine Rolle – wohl aber für feinere Systeme wie das „innere Tier" nach Monat.
Was ist mit dem chinesischen Neujahr zu beachten?
Das chinesische Jahr beginnt nicht am 1. Januar, sondern mit dem chinesischen Neujahrsfest (je nach Jahr Ende Januar bis Mitte Februar). Wer davor geboren ist, gehört traditionell noch zum Tier des Vorjahres. Gib deshalb am besten dein volles Geburtsdatum an.
Was bedeuten Yin und Yang bei den Tierzeichen?
Jedem Tier wird eine Polarität zugeordnet: Ratte, Tiger, Drache, Pferd, Affe und Hund gelten als Yang (aktiv, nach außen gerichtet), Büffel, Hase, Schlange, Ziege, Hahn und Schwein als Yin (ruhig, nach innen gerichtet). Yin und Yang ergänzen einander und beschreiben die Grundenergie des Zeichens.